Pierogi
Jeder Pierog, den ich zubereite, trägt ein Stück meiner Geschichte in sich - Kindheit, Familie und Heimat in einem Teigtäschchen. Ein Herzensgericht, das ich gerne mit dir teile.
Zutaten für den Teig (ca. 25 Stück)
300g Mehl (405)
150 - heißes Wasser
1EL Öl
1TL Salz
Alles gut vermengen (anfangs mit einem Kochlöffel, wegen des heißen Wassers), kurz kneten und 20 Minuten ruhen lassen, bevor ihr den Teig weiter verarbeitet.
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und dann den Herd auf mittlere Hitze stellen, sodass das Wasser nicht mehr kocht.
Teilt den Teig dann in drei Teile und rollt einen Teig aus. Stecht mit einem Glas Kreise aus und befüllt diese mit ca. 1EL eurer Füllung (dazu kommen wir gleich noch). Klappt den Teig dann zu einem Halbkreis zusammen und drückt ihn von einer zur nächsten Seite mit den Fingern vorsichtig zusammen (so kann die Luft entweichen. Die wollen wir da nämlich nicht drin haben).
Geht so auch mit den zwei anderen Teig-Teilen vor.
Füllung:
Befüllt eure Pierogi wie ihr mögt. Ich habe diese Füllung gemacht -> 3 Kartoffeln und 2 Möhren schälen und in feine Stücke schneiden. 5 Minuten köcheln und dann durch ein Sieb passieren. 1 Zwiebel würfeln und mit ca. 100g Sauerkraut in Butter anschwitzen. Die Kartoffeln und Karotten dazugeben und alles wenige Minuten rösten. Mit Pfeffer (viel davon!) und Salz würzen.
Klassische polnische Pierogi-Füllungen wären diese hier:
Pierogi Ruskie = Zwiebeln, Hüttenkäse und Kartoffeln
Pierogi z kapustą i grzybami = Pierogi mit Sauerkraut und Pilzen
Pierogi z jagodami = Pierogi mit Blaubeeren
Kleiner Tipp noch: Lasst die Füllung auskühlen bevor ihr eure Pierogi damit füllt. Ich mag sie außerdem besonders gerne angebraten in Butter besonders gerne.
Die Pierogi könnt ihr roh im Gefrierfach lagern.
Serviert eure Pierogi mit angebratenen Zwiebeln, Butter und Saurer Sahne.