Teigtaschenliebe
Wusstet ihr, dass Yaki Gyoza eigentlich eine Impro-Lösung waren?
Die Idee kam aus China – aber in Japan wurde daraus was Eigenes: Statt Dämpfkörben gab’s Pfannen. Also: erst anbraten, dann Wasser drauf, Deckel drauf – fertig war die knusprig-saftige Gyoza-Version, wie wir sie heute kennen und lieben.
Zutaten – Teig (ca. 40 Stück)
250 g Weizenmehl, 25 g Stärke (Kartoffel- oder Maisstärke), ½ TL Salz, 140 ml heißes Wasser
Zubereitung – Teig
1. Mehl, Stärke und Salz in einer Schüssel mischen.
2. Heißes Wasser nach und nach einrühren, bis sich ein Teig bildet.
3. Zu einem glatten, elastischen Teig kneten (mind. 5–10 Minuten).
4. In Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Minuten ruhen lassen.
Zutaten – Füllung
200 g Rinderhack, ½ Karotte( fein gerieben), 1 Zehe Knoblauch (fein gerieben), 1 kleines Stück Ingwer (fein gerieben), 2 EL Frühlingszwiebeln + etwas Poree (fein gehackt), 2 EL Sojasauce, 2 EL Mirin
Zubereitung – Füllung
1. Alle Zutaten in einer Schüssel gründlich vermengen.
2. Kurz durchziehen lassen – kann auch gut vorbereitet und im Kühlschrank gelagert werden.
Gyoza formen & füllen
1. Den Teig in kleine Portionen teilen und auf bemehlter Fläche zu runden Kreisen (ca. 6–97cm Ø) ausrollen – möglichst dünn.
2. 1 TL Füllung in die Mitte setzen.
3. Den Rand leicht mit Wasser befeuchten.
4. Den Teig halbmondförmig zusammenklappen – dabei von einer Seite aus mehrere kleine Falten auf nur einer Seite formen und gut zusammendrücken.
Tipp: Du kannst sie auch einfach zusammenpressen – Hauptsache, sie sind dicht!
Braten & Dämpfen (Yaki-Methode)
1. Eine beschichtete oder gusseiserne Pfanne auf mittlere Hitze bringen und etwas Öl hineingeben.
2. Gyoza mit der glatten Unterseite nach unten nebeneinander in die Pfanne setzen.
3. Braten, bis die Unterseite goldbraun ist (ca. 2–3 Minuten).
4. Ca. 100 ml Wasser vorsichtig angießen (Vorsicht, heißes Fett!).
5. Sofort Deckel auflegen und 5–6 Minuten dämpfen, bis das Wasser verdampft ist.